Kommentar, Wohnimmobilien

In Zukunft makeln: Über die professionelle Vermittlung von Wohnungen

Als Geschäftsführer der Plutos Group und der Fortis Wohnwert GmbH arbeite ich selbstverständlich mit vielen Maklern zusammen. Und so ist mir auch bekannt, welche Probleme auf sie durch den aktuellen Gesetzentwurf zukommen. Hier wird das Bestellerprinzip für die Entlohnung von Maklertätigkeiten festgelegt. Das heißt: Wer den Auftrag für eine Maklertätigkeit erteilt, der muss auch die Dienstleistung bezahlen. Und da es in der Regel die Eigentümer oder Verwalter sind, die den Maklern sagen, wo Leerstand zu vermieten ist, bleiben dann in Zukunft die Kosten an dieser doch recht preisbewussten Klientel hängen.

Statt dass sich die Kosten wie bislang auf viele Mieter verteilen, müssen also deutlich weniger Vermieter in die Tasche greifen. Das macht das Geschäft für Makler nicht einfacher. Verständlich daher, dass viele Makler nach Ausweichmodellen suchen und sogar an Klage gegen das Gesetz denken. Am liebsten würden viele die Kosten dann doch wieder auf die Mieter umwälzen. Hierfür sind beispielsweise Internetangebote im Gespräch, für die sich potentielle Mieter vom Makler eine Zugangsberechtigung beschaffen müssen, indem sie ihm als Wohnungsuchende einen Auftrag erteilen würden. So würde dann doch der Mieter zum Auftraggeber. Ob dies rechtens ist, ist allerdings noch nicht geklärt. Ungeklärt ist auch, ob potentielle Mieter auf solch ein Angebot ansprechen, zumal sie heute den freien Zugang zu Immobilienbörsen im Internet gewohnt sind. Wie schwer es ist, solch ein Geschäftsmodell zu einer kostenpflichtigen Variante zu ändern, hat sich im letzten Jahrzehnt mehr als einmal gezeigt – nicht zuletzt bei den Zeitungen, die ja auch vom Immobilienmarkt und en bis dato im Blatt gebuchten Anzeigen lebten.

Ich sehe die neue Regelung allerdings auch als Chance. Denn sie kann für neue Geschäftsmodelle und mehr Transparenz auch für die Immobilieneigentümer sorgen. Mich begeistert beispielsweise die WunderAgent UG die schon heute ganz ohne Provisionszahlung professionelle Dienstleistung rund um die Immobilienvermietung bietet. Und das funktioniert so:

WunderAgent (www.wunderagent.de) bietet einen Anzeigengenerator, mit dem sich eine Wohnungsannonce gestalten lässt. Zum Festpreis veröffentlicht WunderAgent die Immobilienanzeigen auf den stärksten Immobilienplattformen. Die Personen, die sich bewerben, werden von WunderAgent mit Bewerberprofil und Bonitätscheck dem Vermieter präsentiert, der die potentiellen Mieter so im Vorfeld vergleichen kann. Und wer noch mehr Zeit sparen möchte, der hat weitere Dienstleistungen von WunderAgent zur Auswahl: Auf Wunsch gestaltet das Unternehmen auch aussagekräftige, attraktive Annoncen mit professionellen Bildern und Grundriss und übernimmt sogar die Wohnungsbesichtigungen. Auch hierbei stehen die Kosten stets von vornherein fest, so dass der Auftraggeber weiß, womit er rechnen muss.

Die Vermittlungsdienste für Immobilien können bei WunderAgent bequem über das Internet gebucht werden. Die WunderAgent-Plattform, begleitet den Kunden durchgängig beim gesamten Vermarktungsprozess seiner Mietimmobilie, wobei er – wie gesagt – die Dienstleistung nach eigenen Ansprüchen skalieren kann. Und auch der Mieter hat einen Vorteil: Er kann sich dem Vermieter aussagekräftig vorstellen, ohne den Weg zum Objekt antreten zu müssen und dort erst zu erfahren, dass er nicht zum engeren Kreis der Bewerber gehört.

Dass die WunderAgent UG bei ihrem innovativen Online-Angebot vollständig auf Provisionszahlungen verzichtet, erweist sich schon heute als starke Alternative, denn die transparente Kostenstruktur mit Festpreisen liegt bis zu 90 Prozent unter den üblichen Maklerprovisionen. Daher habe ich mich bei ihrer jüngsten Finanzierungsrunde entschieden, mich der Plutos Group an den WunderAgenten zu beteiligen. Ich bin mir sicher, dass dieser Einstieg, auch im Hinblick auf die kommende Gesetzgebung eine kluge Entscheidung ist. Dass die Plutos Group sich auf die Finanzierung junger Unternehmen konzentriert, und die Schwerpunkte IT-Technologie und die Entwicklung von Immobilien-Projekten hat, macht das Engagement für mich, Peyvand Jafari doppelt, ja dreifach attraktiv.

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Kommentar, Wohnimmobilien

Knapper Wohnraum in Berlin

Als Geschäftsführer der Fortis Wohnwert GmbH mit Fokus auf Berlin liegt mir der Immobilienmarkt der Hauptstadt besonders am Herzen. Die aktuellen Entwicklungen zeigen mir, dass es wichtig ist, auf hochwertigen Wohnraum zu setzen.

Die Regierung von CDU und SPD hatte sich ein ambitioniertes und durchaus lobenswertes Ziel gesetzt: Bis Ende ihrer Legislaturperiode, also 2016, sollte die Zahl der landeseigenen Wohnungen um 300.000 erhöht werden. Aktuelle Zahlen zeigen jedoch, dass dieses Ziel verfehlt werden wird. Bis Ende 2013 wurde die Zahl zwar auf rund 282.000 erhöht, durch steigende Immobilienpreise kann die Zielmarke jedoch wohl nicht erreicht werden (Quelle: Berliner Zeitung).

Versäumnisse rächen sich

Aktuell gibt es rund 1,9 Millionen Wohnungen in Berlin. Ein Kardinalsfehler wurde in der Vergangenheit gemach: Wohnungsverkäufe. Um an Gelder zu kommen, hat das chronisch knapp bei Kasse befindliche Berlin in der Vergangenheit zahlreiche Wohnungen verkauft. Dieses Defizit kann auch nicht durch Neubauten ausgeglichen werden. Nur rund 6.800 Wohnungen werden bis Ende 2016 im Bau sein, etwas über 5.000 Wohnungen sollen laut Senat bezugsfähig sein. Dies sind Schätzungen wohlgemerkt, in der Realität kann dies ganz anders aussehen.

Wieso eigentlich mehr landeseigene Wohnungen?

Mit dem Erwerb bzw. Bau von landeseigenen Wohnungen wollte Berlin mehr Einfluss auf den hiesigen Wohnungsmarkt nehmen und privaten Investoren das Leben schwer machen. Schon heute ist es für private Investoren wie uns eine langwierige Prozedur, Wohnimmobilien zu erwerben und zu entwickeln. Es werden privaten Investoren Steine in den Weg gelegt, den dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. Vor allem Prozesse wie das Erteilen von Genehmigungen dauern oft quälend lange.

Dazu bremsen eigene Grenzen die Schaffung von Wohnraum aus. So hat der Finanzsenator für den Ankauf maximal das 14-fache der Jahres-Nettokaltmiete als Kaufpreisgrenze festgesetzt. Die aktuellen Preise schwanken jedoch zwischen dem 15- und 30-fachen der Jahres-Nettokaltmiete. Die Idee Berlins, mehr und positiven Einfluss zu nehmen, konnte nicht auf den realen Markt angewendet werden.

Sechs städtische Gesellschaften kümmern sich um die landeseigenen Wohnungen und tun sich aktuell schwer, Neubauten zu initiieren. Mit dem Tempelhofer-Feld ist eine große Freifläche nicht verfügbar und andere Grundstücke erfüllen allem Anschein nach nicht die Kriterien der Gesellschaften.

Ausblick

Der Berliner Wohnungsmarkt wird wohl auch in den kommenden Jahren stark von privaten Firmen geprägt werden. Daher haben wir uns nicht auf den Massenmarkt festgelegt, sondern konzentrieren uns auf die Entwicklung von ausgewählten Immobilien, die nicht nur Wohnungen unserer Kunden werden, sondern auch eine ideale Form der Geldanlage darstellen.

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Mit Weitsicht Werte schaffen

Auf der Webseite immobilien.de wurde ein Artikel über Peyvand Jafari und die Plutos Group veröffentlicht. Hier der Teaser: Die Plutos Group unter ihrem Geschäftsführer Peyvand Jafari beteiligt sich an innovativen Projekte im Immobilienbereich und hat sich als einer der agilsten Marktteilnehmer im Bereich wertschöpfende Investments etabliert. Insbesondere auf dem begehrten Berliner Wohnungsmarkt kann die Investmentgesellschaft damit Standards für Wohn- und Lebensqualität setzen. 

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