Kommentar, Wohnimmobilien

Knapper Wohnraum in Berlin

Als Geschäftsführer der Fortis Wohnwert GmbH mit Fokus auf Berlin liegt mir der Immobilienmarkt der Hauptstadt besonders am Herzen. Die aktuellen Entwicklungen zeigen mir, dass es wichtig ist, auf hochwertigen Wohnraum zu setzen.

Die Regierung von CDU und SPD hatte sich ein ambitioniertes und durchaus lobenswertes Ziel gesetzt: Bis Ende ihrer Legislaturperiode, also 2016, sollte die Zahl der landeseigenen Wohnungen um 300.000 erhöht werden. Aktuelle Zahlen zeigen jedoch, dass dieses Ziel verfehlt werden wird. Bis Ende 2013 wurde die Zahl zwar auf rund 282.000 erhöht, durch steigende Immobilienpreise kann die Zielmarke jedoch wohl nicht erreicht werden (Quelle: Berliner Zeitung).

Versäumnisse rächen sich

Aktuell gibt es rund 1,9 Millionen Wohnungen in Berlin. Ein Kardinalsfehler wurde in der Vergangenheit gemach: Wohnungsverkäufe. Um an Gelder zu kommen, hat das chronisch knapp bei Kasse befindliche Berlin in der Vergangenheit zahlreiche Wohnungen verkauft. Dieses Defizit kann auch nicht durch Neubauten ausgeglichen werden. Nur rund 6.800 Wohnungen werden bis Ende 2016 im Bau sein, etwas über 5.000 Wohnungen sollen laut Senat bezugsfähig sein. Dies sind Schätzungen wohlgemerkt, in der Realität kann dies ganz anders aussehen.

Wieso eigentlich mehr landeseigene Wohnungen?

Mit dem Erwerb bzw. Bau von landeseigenen Wohnungen wollte Berlin mehr Einfluss auf den hiesigen Wohnungsmarkt nehmen und privaten Investoren das Leben schwer machen. Schon heute ist es für private Investoren wie uns eine langwierige Prozedur, Wohnimmobilien zu erwerben und zu entwickeln. Es werden privaten Investoren Steine in den Weg gelegt, den dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. Vor allem Prozesse wie das Erteilen von Genehmigungen dauern oft quälend lange.

Dazu bremsen eigene Grenzen die Schaffung von Wohnraum aus. So hat der Finanzsenator für den Ankauf maximal das 14-fache der Jahres-Nettokaltmiete als Kaufpreisgrenze festgesetzt. Die aktuellen Preise schwanken jedoch zwischen dem 15- und 30-fachen der Jahres-Nettokaltmiete. Die Idee Berlins, mehr und positiven Einfluss zu nehmen, konnte nicht auf den realen Markt angewendet werden.

Sechs städtische Gesellschaften kümmern sich um die landeseigenen Wohnungen und tun sich aktuell schwer, Neubauten zu initiieren. Mit dem Tempelhofer-Feld ist eine große Freifläche nicht verfügbar und andere Grundstücke erfüllen allem Anschein nach nicht die Kriterien der Gesellschaften.

Ausblick

Der Berliner Wohnungsmarkt wird wohl auch in den kommenden Jahren stark von privaten Firmen geprägt werden. Daher haben wir uns nicht auf den Massenmarkt festgelegt, sondern konzentrieren uns auf die Entwicklung von ausgewählten Immobilien, die nicht nur Wohnungen unserer Kunden werden, sondern auch eine ideale Form der Geldanlage darstellen.

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Mit Weitsicht Werte schaffen

Auf der Webseite immobilien.de wurde ein Artikel über Peyvand Jafari und die Plutos Group veröffentlicht. Hier der Teaser: Die Plutos Group unter ihrem Geschäftsführer Peyvand Jafari beteiligt sich an innovativen Projekte im Immobilienbereich und hat sich als einer der agilsten Marktteilnehmer im Bereich wertschöpfende Investments etabliert. Insbesondere auf dem begehrten Berliner Wohnungsmarkt kann die Investmentgesellschaft damit Standards für Wohn- und Lebensqualität setzen. 

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